Mittwoch, 4. November 2009

British Soldiers murdered in Afghanistan

Fünf britische Soldaten wurden gestern Nachmittag im Süden Afghanistans von einem afghanischen Polizisten getötet, sechs weitere sowie zwei Afghanen wurden verletzt. Die Getöteten waren Angehörige der Grenadier Guards und der Royal Military Police. Die Schießerei ereignete sich in einem Polizeigebäude in der Provinz Helmand, in dem afghanische Sicherheitskräfte von den britischen Streitkräften ausgebildet werden. Derzeit wird von einer Verbindung des Schützen zu den Taliban ausgegangen, die sich zu dem Angriff bekannt haben. Die Zahl der in Afghanistan getöteten britischen Soldaten steigt damit auf 229, alleine dieses Jahr waren es 92. Damit ist 2009 das blutigste Jahr für die britischen Streitkräfte seit 1982.

Sonntag, 1. November 2009

New Light shed on 2003 Sea King Collision

Vor gut drei Jahren stürzte Nimrod XV230 bei einem Patrouillenflug über Afghanistan ab, alle 14 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Die unverantwortliche Sparpolitik der Regierung und das bewusste Ignorieren von Problemen durch das Verteidigungsministerium waren schnell als Ursache des Absturzes ausgemacht. Gut drei Jahre danach entschuldigte sich das MoD jetzt erstmals offiziell bei den Familien der Opfer.

Dies sollte es nun auch endlich mal bei den Angehörigen der sieben Besatzungsmitglieder der beiden Sea King Helikopter des Fleet Air Arm tun, die 2003 über dem Persischen Golf kollidierten. Wie die heutige Ausgabe der Sunday Times berichtet, wieß das MoD damals im Vorfeld des Unglücks die zuständigen Stellen an, den Helikoptern die Einsatzerlaubnis zu erteilen, obwohl die Maschinen gemäß den Vorgaben des Herstellers Westland und der britischen Luftaufsichtsbehörde CAA als nicht flugtauglich respektive sicher eingestuft worden waren. Warnungen vor möglichen Zusammenstößen aufgrund fehlender, aus Kostengründen entfernter, Kollisionswarnlichter bei Einsätzen in der Dunkelheit wurden bewusst ignoriert. Dem MoD war bekannt, dass die stattdessen an den Helikoptern installierten Stroboskope (Blitzlichter) für diesen Hubschraubertyp aus gutem Grund nicht zugelassen waren, da sie die Piloten so blendeten, dass sie beispielsweise im Tiefflug über Wasser nichts mehr sehen konnten. Aus diesem Grund waren die Stroboskope bei Nachtflügen häufig abgeschaltet und es ist kein Wunder, dass die Piloten der beiden Sea Kings am Morgen des 22. März 2003 den jeweils anderen erst bemerkten als es zu spät war.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

HMS Prince of Wales to be downgraded?

Gestern machte die Meldung die Runde, dass der Flugzeugträger HMS Prince of Wales zum Hubschrauberträger umkonzipiert werden soll. Den Meldungen zufolge soll lediglich die HMS Queen Elizabeth als vollwertiger Flugzeugträger gebaut werden, die Prince of Wales hingegen soll ausschließlich als Commando Carrier, also Hubschrauberträger und Landungsschiff, fertiggestellt werden und in dieser Rolle die HMS Ocean ablösen. Hierdurch würde der Royal Navy kein Flugzeugträger zur Verfügung stehen, wenn die Queen Elizabeth mal im Dock liegt.

Nun die Fakten: Die Royal Navy wird wohl statt 138 lediglich 50 bis 60 Kampfjets des Typs F-35B erhalten. Dies war zu erwarten. Die Anzahl der Maschinen reicht lediglich aus, um einen Träger vernünftig auszustatten, nicht zwei. Durch die Reduzierung der Bestellung könnten knapp 8 Milliarden Pfund bei der Beschaffung der Jets eingespart werden. Weiterhin kostet der Betrieb von 50 oder 60 F-35B natürlich auch weniger als der von 138. Soweit so schlecht. Es ist aber dennoch vorgesehen, sowohl die Prince of Wales wie auch die Queen Elizabeth als vollwertige Flugzeugträger zu bauen. Im Regelfall wird lediglich eines der beiden Schiffe mit Kampfjets bestückt sein, das andere mit Helikoptern. Trotzdem können beide Träger die F-35B einsetzen und wenn ein Schiff nicht verfügbar ist, wird das andere seine Rolle als Flugzeugträger übernehmen.

Gegenüber der heutigen Situation ändert sich also gar nichts. Aktuell ist die HMS Illustrious der einzige aktive Flugzeugträger der Royal Navy, die HMS Ark Royal wird schon seit Jahren nur noch als Hubschrauberträger eingesetzt. Trotdem kann die Ark Royal weiterhin mit Harrier-Kampfjets bestückt werden, falls sich die Notwendigkeit ergeben sollte. Nach genau diesem Prinzip werden auch die beiden zukünftigen Träger operieren. Der Royal Navy werden immer zwei Flugzeugträger zur Verfügung stehen - nur werden eben nicht beide gleichzeitig mit Kampfjets an Bord unterwegs sein.

Was die HMS Ocean angeht, so war schon seit langem klar, dass sie nicht durch einen neuen, zusätzlichen Hubschrauberträger ersetzt werden würde, sondern dass die beiden Flugzeugträger der Queen Elizabeth Class ihre Aufgaben mit übernehmen würden. Wer genau aufgepasst hat, konnte dies übrigens auch dem letzten Video der Royal über die Queen Elizabeth Class (ab Minute 6:39) entehmen, das ich hier nochmal an den Beitrag angehängt habe.

Montag, 26. Oktober 2009

HMS Daring Video

Ein Video von BVT Surface Fleet über den Bau und die Erprobung der HMS Daring

Freitag, 23. Oktober 2009

Celebrating 100 Years of Naval Aviation

Mit einem Flypast des Fleet Air Arm über den Flugzeugträger HMS Illustrious wurden heute in Liverpool die Feierlichkeiten der Royal Navy zum 100. Geburtstag der britischen Marineflieger abgeschlossen.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

HMS Defender launched on the Clyde

Am 204. Jahrestag der Schlacht von Trafalgar lief heute im schottischen Govan der fünfte Zerstörer der Daring Class vom Stapel. Die HMS Defender soll Anfang 2012 in Dienst gestellt werden.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Remembering HMS Royal Oak

Vor 70 Jahren wurde die HMS Royal Oak in Scapa Flow durch das deutsche U-Boot U 47 versenkt. 833 der 1.234 Besatzungsmitglieder starben beim Untergang des Schlachtschiffs.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Piracy for Dummies

Lektion 1: Vergewissere dich rechtzeitig, dass das von dir angegriffene Schiff kein französischer Flottenversorger ist.

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