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Freitag, 27. Juni 2008

Will France hijack the Royal Navy?

Seit den Gesprächen Gordon Browns mit Nikolas Sarkozy im März in London über eine engere militärische Kooperation gibt es die wildesten Spekulationen, wie diese Zusammenarbeit aussehen soll. Von der gemeinsamen Nutzung eines britischen Flugzeugträgers mit Frankreich über eine von Brüssel koordinierte EU Flotte, der Großbritannien dauerhaft einen Teil seiner Kriegsschiffe überlässt bis zu einer kompletten Fusion der britischen und französischen Marine kursieren derzeit viele Stories in den Medien. Doch was ist an all dem wirklich dran?

Sarkozy legte kürzlich Pläne vor, wonach die EU einen eigenen Marineverband erhalten soll, ähnlich den Standing Naval Forces der NATO. Flaggschiff dieser "European carrier group" wäre, nach den vorläufigen (!) Plänen Sarkozys, ein britischer Flugzeugträger. Dies löste in Großbritannien gewisse Befürchtungen aus, dass einer der Flugzeugträger zukünftig nicht mehr unter britischer sondern unter EU-Flagge (und Kommando) fahren würde. Schaut man sich die Sache allerdings einmal nüchtern an, wird schnell deutlich, dass auch Sarkozy keinen so radikalen Plan verfolgt. Selbstverständlich würde Großbritannien, genauso wie jetzt bei den NATO-Verbänden, zu jedem Zeitpunkt die Hoheit über seine Schiffe behalten.

Unabhängig von den EU-Planungen möchten Brown und Sarkozy zukünftig die Kooperation zwischen der britischen und der französischen Marine verstärken. Beide Staaten stehen unter großem Kostendruck und nach Großbritannien wird nun auch Frankreich seine Streitkräfte deutlich verkleinern. Bereits jetzt ist es nicht ungewöhnlich, dass britische Schiffe in französische Trägerverbände integriert werden und umgekehrt, wie erst jüngst beim Manöver ORION 08, bei dem eine französische Fregatte den Flugzeugträger HMS Illustrious begleitete. Solche gemischten Verbände könnten zukünftig häufiger anzutreffen sein, insbesondere da die Verkleinerung beider Flotten zu vorübergehenden Engpässen bei einzelnen Schiffsytpen (vor allem Zerstörern) führen könnte. Solche Lücken könnten dann durch Schiffe der jeweils anderen Nation geschlossen werden.

Auch eine gemeinsame Nutzung eines Flugzeugträgers durch Frankreich und Großbritannien ist durchaus nicht so undenkbar, wie manche derzeit meinen. Die RN erhält 2014 und 2016 zwei neue Flugzeugträger der Queen Elizabeth Class. Frankreich hat derzeit nur einen Flugzeugträger, die Charles de Gaulle, die Planungen für den zweiten (Porte-Avions 2) liegen vorerst auf Eis und er wird voraussichtlich erst 2018 in Dienst gestellt werden. Frankreich hat nun ein großes Problem: seit September 2007 liegt die Charles de Gaulle im Dock und wird dort bis Ende 2008 bleiben. Der französischen Marine steht damit über ein Jahr lang kein Flugzeugträger zur Verfügung. Diese Situation wird sich 2015 wiederholen. Zu diesem Zeitpunkt soll die HMS Queen Elizabeth in Dienst stehen und es besteht weiterhin die Option, sie mit Startkatapulten und Fangseilen auszurüsten. Dieses würden einen Einsatz französischer Rafale-Jets möglich machen. Großbritannien wird zu diesem Zeitpunkt das Problem haben, dass noch nicht genug neue Kampfjets für die QE zur Verfügung stehen werden. Mit einer vorübergehenden gemeinsamen Nutzung, selbstverständlich weiterhin unter britischer Führung, wäre also beiden Seiten geholfen. Bereits 2007 und 2008 operierten italienische, spanische und US-amerikanische Harrier-Jets von der HMS Illustrious aus, wenn auch nur für jeweils wenige Tage.

Wenn auch ein britischer Träger unter EU-Flagge und eine gemeinsame französisch-britische Marine weiterhin ins Reich der Märchen gehören, so sind gemischte Verbände und selbst ein begrenztes "Carrier Sharing" zwischen Frankreich und Großbritannien durchaus denkbar, auch wenn selbstverständlich niemals ein britischer Träger unter französischem Kommando fahren wird, wie das Verteidigungsministerium in London kürzlich noch einmal klar gestellt hat.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Decommissioned vs. Withdrawn

Da ich die Frage jetzt schon zwei Mal per Mail geschickt bekommen habe, thematisiere ich sie jetzt auch mal hier im Blog: Was ist der Unterschied zwischen Schiffen die "decommissioned" sind und jenen die als "withdrawn from service" geführt werden? Die Antwort ist simpel und kompliziert zugleich. Generell gilt laut RN Handbuch:
  • decommissioned = vorübergehend stillgelegt, weiterhin in der Flottenliste
  • withdrawn from service = endgültig ausgemustert, nicht mehr in der Flottenliste
Der Begriff "decommissioned" wurde ursprünglich verwendet, wenn sich ein Schiff für eine längere Wartungsphase im Dock befand. Während dieser Periode war es nicht einsatzbereit, jedoch immer noch Teil der Flotte. Mit der Rückkehr in den aktiven Dienst wurde es dann wieder commissioned. Der regelmäßige Wechsel eines Schiffsstatus von commissioned auf decommissioned (und wieder zurück) ist generell also nicht ungewöhnlich.

Allerdings ist die RN aus Imagegründen dazu übergegangen, immer häufiger auch endgültig ausgemusterte Schiffe, wie die HMS Invincible, auf dem Papier weiterhin als Bestandteil der Flotte zu führen, also als "decomissioned" und nicht als "withdrawn from service". Damit führt die RN ihre eigene Terminologie ad absurdum.

Hinzu kommt in den vergangenen Jahren noch der schöne Begriff "declared surplus", wie im Fall der Fregatte HMS Grafton. Dieses hochmoderne Schiff war noch nicht mal neun Jahre alt, als es 2006 ausgemustert und an Chile verkauft wurde. "Declared surplus" suggeriert, man habe zuviele Schiffe und könne daher ruhigen Gewissens einige ausmustern, ohne die Handlungsfähigkeit der Flotte einzuschränken. In Wirklichkeit bedeuted es jedoch nichts weiter als: "Downing Street hat uns das Budget gekürzt und deswegen schmeißen wir jetzt unsere teueren Hightech-Schiffe auf den Müll, so dass der Rest der Flotte noch mehr Extraschichten schieben muss."

Fazit: Die strikte Trennung der Begriffe ist heute nicht mehr möglich, da die RN sie sehr flexibel verwendet. "Withdrawn" und "surplus" sind weiterhin als endgültige Ausmusterung zu verstehen, jedoch sollte man inzwischen auch bei dem Begriff "decommissioned" hellhörig werden, wenn er nicht im Zusammenhang mit einer regulären Wartungsperiode auftaucht.

Sonntag, 22. Juni 2008

What Labour promised ...

Knapp ein Jahr nach der Machtübernahme verkündete die Labour-Regierung 1998, wie sie sich die Royal Navy zukünftig vorstellt. Damals erklärte Labour, dass man langfristig, d.h. für das Jahr 2020, eine Flotte von 125 Schiffen (inkl. Versorgungsschiffen der Royal Fleet Auxiliary) anvisiere. Die hätte eine Verkleinerung der damaligen Flotte (140 Schiffe) um etwa 10 Prozent bedeutet und wäre durchaus noch akzeptabel gewesen.

2008 sieht die Situation jedoch bereits ein wenig anders aus. Laut der aktuellen Planungen sollen Royal Navy und Royal Fleet Auxiliary im Jahr 2020 nur noch aus insgesamt 92 Schiffen bestehen. Dies entspricht einer Verkleinerung um etwa 34 Prozent.

Besonders drastisch sind die Planänderungen bei den Zerstörern, Fregatten und Korvetten, also dem Rückgrat der Royal Navy. Dort war 1998 ebenfalls eine Verkleinerung um etwa 10 Prozent geplant, nun jedoch ist bis 2020 eine Reduzierung um 50 Prozent vorgesehen!

Schauen wir uns mal im Detail an, wie sich Labour 1998 und 2008 die Royal Navy des Jahres 2020 vorstellt(e):

Typ 1998 2008
Flugzeugträger 2 2
Hubschrauberträger 2 1
Landungsschiffe 7 6
Zerstörer 12 6
Fregatten 20 14
Korvetten /OPVs 8 4
Patrouillenboote 16 18
Minenabwehrschiffe 22 16
Ballistische U-Boote 4 3
Jagd-U-Boote 10 6
Forschungsschiffe 6 5
Hospitalschiffe 2 0
Versorgungsschiffe 14 11
Gesamt 125 92

Royal Navy und Royal Fleet Auxiliary verfügen aktuell noch über 106 Schiffe (+ 5 Trainingsschiffe und die HMS Victory). Die Flotte ist somit bereits heute deutlich kleiner, als sie ursprünglich für das Jahr 2020 geplant war und die Ausmusterungswelle ist noch nicht zu Ende. Und da wundern sich die Politiker noch, dass man ihnen kein Wort mehr glaubt?!

Samstag, 10. Mai 2008

UK Weapons of Mass Destruction

In den vergangenen Monaten und vor allem nach meinem Beitrag über das britische und französische Atomwaffenprogramm erreichten mich mehrere e-mails mit Fragen zu britischen Massenvernichtungswaffen. Da das Thema scheinbar doch einige Leute interessiert, will ich einige der Fragen jetzt auch noch einmal hier im Blog beantworten:

Wieviele Atomwaffen hat Großbritannien?

Die exakte Zahl ist unbekannt und variiert, da kontinuerlich alte gegen neue Systeme ausgetauscht werden und dies nicht immer 1:1 geschieht. Allgemein ist von etwa 200 nuklearen und thermonuklearen Sprengköpfen auszugehen, +/- 20. Eine Reduzierung auf maximal 150 Sprengköpfe ist bis 2025 geplant.

Gibt es noch US-amerikanische Atomwaffen in Großbritannien?

Derzeit lagern noch etwa 100 amerikanische Atombomben auf dem Luftwaffenstützpunkt Lakenheath in Suffolk.

Welche Sprengkraft haben die britischen Atombomben?

Allgemein geht man davon aus, das mindestens vier unterschiedliche Typen von Atomsprengköpfen zwischen 0,3 und 100 Kilotonnen existieren.
Wer kann den Befehl zum Einsatz geben?

Das Kommando zum Abschuss der Atomraketen wird offiziell durch den britischen Premierminister erteilt. Der Monarch als Staatsoberhaupt hat hingegen keine Verfügungsgewalt.

Können die Atomwaffen nur mit Hilfe der USA eingesetzt werden?

Nein, das britische Atomwaffenprogramm ist komplett eigenständig. Zwar nutzt Großbritannien die Trident Atomraketen aus einem gemeinsamen Pool mit den USA, die Sprengköpfe und U-Boote sind jedoch komplett britisch und die USA haben keinen Einfluss auf den Einsatz der Waffen.

Werden die britischen Atomwaffen tatsächlich in einfachen LKW transportiert?

Der Transport zwischen der Basis Coulport und der Atomwaffenfabrik in Aldermaston erfolgt in der Tat per LKW. Hierbei handelt sich um gepanzerte Spezialfahrzeuge die immer in Konvois mit Sicherheitsfahrzeugen und Hubschraubern unterwegs sind.

Sind die Einsatzpläne britischer Atom-U-Boote mit Frankreich und den USA abgesprochen?

Nach allem was bekannt ist koordinieren Frankreich und Großbritannien die Einsätze ihrer insgesamt 7 (GB 4, F 3) ballistischen Atom-U-Boote miteinander. Bezüglich der USA ist keine derartige Absprache bekannt, wahrscheinlich besteht jedoch auch hier eine gewisse Koordination der Einsätze im Rahmen der NATO.

Hat Großbritannien auch biologische und chemische Waffen?

Nein, Großbritannien stellte in den späten 70er Jahren offiziell die Entwicklung von Bio- und Chemiewaffen ein und vernichtete die letzten Bestände 2002. Wie viele andere Länder auch entwickelt das britische Militär allerdings weiterhin Medikamente und Impfstoffe gegen biologische und chemische Kampfstoffe, weswegen geringe Mengen von diesen weiterhin zu Testzwecken vorgehalten werden.

Was hat es mit "Porton Down" auf sich?

Porton Down ist das wohl am besten gehütete Geheimnis des Vereinigten Königreichs. Es ist eine Forschungseinrichtung des britischen Militärs in der nachweislich mit nuklearen, biologischen und chemischen Kampfstoffen gearbeitet wurde. Bis in die 70er Jahre fanden dort Versuche mit hochtoxischen Materialien an Soldaten statt, von denen etliche dabei starben oder schwere Schäden davontrugen. Nachweislich in Porton Down entwickelt wurden beispielsweise das eher harmlose CS-Gas (Tränengas) aber auch Anthrax als biologischer Kampfstoff. Über die aktuelle Verwendung der Anlage ist nur bekannt, dass dort Impfstoffe gegen biologische Waffen entwickelt werden.

Was jedoch genau in Porton Down ablief oder heute noch abläuft ist reine Spekulation, da der Großteil der Akten weiterhin unter Verschluss liegt. Experten gehen davon aus, dass an keinem anderen Ort der Welt mit so vielen hochtoxische Stoffen gearbeitet wurde/wird wie in Porton Down. In England selber wird der Ort auch gerne als "Doomsday Chamber" (Weltuntergangskammer) bezeichnet. Aufgrund der hohen Geheimhaltungsstufe gibt es zudem etliche Verschwörungstheorien über Außerirdische oder genetisch veränderte "Supersoldaten" in Porton Down.

Was ist "Anthrax Island"?

"Anthrax Island" heißt eigentlich Gruinard Island und liegt vor der Küste Schottlands. 1942 wurde auf ihr umfangreiche Tests mit dem biologischen Kampfstoff Anthrax durchgeführt, die zur totalen Verseuchung der Insel führten, welche deshalb fast 50 Jahre lang ein absolutes Sperrgebiet blieb. Erst 1990 wurde die Insel nach einer kompletten Dekontamination offiziell wieder freigegeben, wobei der Zutritt bis heute streng limitiert ist.

Montag, 31. März 2008

The Royal Navy's uncertain Future

Aus Anlass der Veröffentlichung des Defence Equipment Report des Parlaments befasst sich Richard Beedall in seinem jüngsten Editorial einmal mehr mit den, auch hier schon mehrfach angesprochenen, Verzögerungen und Budgetkürzungen bei der Bestellung neuer Kriegsschiffe und Flugzeuge sowie den daraus resultierenden Problemen.

Samstag, 22. März 2008

Frankreich reduziert Atomwaffenarsenal

Nach Großbritannien wird nun auch Frankreich sein Atomwaffenarsenal auf unter 300 Sprengköpfe reduzieren. Anlässlich der Taufe des ballistischen Atom-U-Bootes Le Terrible in Cherbourg kündigte Präsident Sarkozy eine deutliche Reduzierung des Arsenals um etwa 1/3 an.

Anders als Großbritannien möchte Frankreich jedoch auch weiterhin eine luftgestützte Komponente beibehalten, wenn auch in deutlich reduziertem Umfang. Großbritannien musterte 1998 seine letzten Atombomben zum Einsatz durch Kampfflugzeuge aus und hat seitdem seine Sprengköpfe komplett auf den vier Atom-U-Booten der Vanguard Klasse stationiert. Frankreich wird jedoch neben den Sprengköpfen auf seinen derzeit drei U-Booten der Triomphant Klasse (das vierte wird 2010 in Dienst gestellt) auch weiterhin Atomwaffen zum Einsatz durch Flugzeuge bereithalten.

Inwiefern dies sinnvoll ist ist fraglich. Die zukünftigen französischen Atomraketen M51 werden zwar mit 8000 Kilometern eine geringere Reichweite haben, als die britisch-amerikanischen Trident, jedoch erheblich mehr als die für den Atomwaffeneinsatz vorgesehenen Kampfflugzeuge Mirage und Rafale, deren Reichweite deutlich unter 2000 Kilometern liegt. Im Klartext: Die U-Boote könnten mit ihren Raketen so gut wie jedes potenzielle Ziel erreichen und stellen eine ernstzunehmende Abschreckung dar, die Flugzeuge hingegen nicht. Genau vor diesem Hintergrund gab Großbritannien in den 90er Jahren seine kostspieligen luftgestützten Atomwaffen auf.

Großbritannien hat sein Arsenal bereits von einst 680 auf heute etwa 200 Sprengköpfe reduziert. Frankreichs Arsenal wird in den kommenden Jahren auf etwa 250 Sprengköpfe sinken, von einst 550 in den 80er Jahren. Die Beibehaltung der nuklearen Abschreckungsapparate Großbritanniens und Frankreichs steht (für mich) außer Frage aber gerade aufgrund der ernormen Kosten dieser Systeme sollte gelten: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Montag, 18. Februar 2008

Cuts, Cuts and Cuts again ...

Spekulationen gab es schon lange, dass die Aussagen der Regierung, eine permanete Fregatten- und Zerstörerflotte von 25 Schiffen aufrecht zu erhalten nicht viel Wert sind, nun wurde eine weitere Reduzierung beschlossen. Bis 2009 sollen nach dem Willen der Regierung alle vier Fregatten der Broadsword Class sowie eine weitere Fregatte der Duke Class außer Dienst gestellt werden. Damit ständen der Royal Navy nur noch 12 Fregatten und 8 Zerstörer zur Verfügung. Außerdem soll der Flugzeugträger HMS Illustrious bereits 2010 (ursprünglich geplant 2014) und das Landungsschiff RFA Sir Bedivere 2008 (ursprünglich 2011) ausgemustert werden. Der Flottenversorger RFA Fort Victoria wurde vor wenigen Wochen (ursprünglich 2020!) in den Reservezustand versetzt, also de facto ebenfalls ausgemustert, genauso wie bereits 2005 (ursprünglich 2010) der Flugzeugträger HMS Invincible,

Admiral Sir Jonathan Band, Oberbefehlshaber der Royal Navy, sagte vor exakt einem Jahr bezüglich der Verkleinerung der Marine:

"Britain is at risk of turning into Belgium!"

Heute besteht dieses Risiko wohl nicht mehr - inzwischen ist es Gewissheit ...

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Royal Navy Flugzeugträger in Deutschland

Mir wurde kürzlich die Frage gemailt, wann zum letzten Mal ein britischer Flugzeugträger in Deutschland war, und vor allem, wann mal wieder einer da sein wird. Der letzte Besuch eines britischen Träger in Deutschland war der der HMS Ark Royal in Hamburg im Mai/Juni diesen Jahres. Die Ark Royal machte auf dem Rückweg von einem Manöver in der Ostsee in Hamburg fest, bevor sie im Juli ihre Rolle als Flaggschiff der NATO Response Force übernahm.

HMS Ark Royal in Hamburg am 2. Juni 2007 © Christopher Kern HMS Ark Royal in Hamburg am 2. Juni 2007 © Christopher Kern

Der nächste Besuch eines britischen Trägers in Deutschland wird vorraussichtlich noch etwas auf sich warten lassen. Für das kommende Jahr 2008 ist nichts derartiges geplant, sollte sich dennoch kurzfristig etwas ergeben, informiere ich hier im Blog natürlich darüber.

Mittwoch, 28. November 2007

Titelbild

Da mir kürzlich die Frage gestellt wurde, was das eigentlich für ein Schiff sei, das im Header abgebildet ist: Es handelt sich um den Flugzeugträger HMS Invincible, das einstige Flaggschiff der Royal Navy, das 2005 unter höchst mysteriösen Umständen in den Reservezustand versetzt wurde, wie bereits hier und hier thematisiert.

Montag, 19. November 2007

Flottenentwicklung seit 1960

Wie schon mehrfach angemerkt, ist die Royal Navy heute auf einen Bruchteil ihrer einstigen Größe zusammengeschrumpft. Um dies an konkreten Zahlen festzumachen, habe ich einmal die Entwicklung der Flotte seit 1960 zusammengestellt.

Royal-Navy-Flottenentwicklung-1960-2010 (pdf, 17 KB)

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