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Freitag, 29. Februar 2008

"Our Tightwad Attitude is Killing Our Troops"

An dieser Stelle möchte ich einmal auf den exzellenten Blog von Mick Smith hinweisen. Der ehemalige Soldat der British Army und inzwischen vielfach ausgezeichnete Journalist der Times nimmt in seinem Blog die britische Außen- und Verteidigungspolitik kritisch unter die Lupe. Seine Beiträge und journalistischen Artikel brachten die Regierung in der Vergangenheit schon des Öfteren in Erklärungsnot. Konkret verweisen möchte ich hier auf zwei seiner Beiträge, die die derzeitige Situation der britischen Streitkräfte und die Einstellung der Regierung sehr schön auf den Punkt bringen:

Freitag, 22. Februar 2008

Global Operations Tracking

Auf ihrer Website bietet die Royal Navy seit einiger Zeit einen guten Überblick über aktuelle Einsätze. Während diese Informationen früher stets um einen Monat verzögert Online gestellt wurden, erhält man jetzt, monatlich aktualisiert, aktuelle Positionsangaben der Einheiten. Lediglich über die Einsätze der Atom-U-Boote herrscht, wie immer bei der Royal Navy, Stillschweigen und entsprechend werden sie nicht angezeigt.

Royal Navy - Global Operations

Donnerstag, 13. Dezember 2007

UKNDA

Die britischen Streitkräfte stehen seit Jahrhunderten im Zentrum britischer Außenpolitik. Auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind sie weltweit, weit über die Grenzen Iraks und Afghanistans hinaus, im Einsatz. Das britische Militär unterhält derzeit Stützpunkte in über 40 Ländern. Bei Katastrophen wie dem Seebeben im Indischen Ozean 2004 zeigt sich regelmäßig, dass die britischen Streitkräfte weit mehr als nur ein Instrument der Kriegführung sind. Die Schiffe der Royal Navy und die Transportflugzeuge der Royal Air Force brachten damals mehr Hilfsgüter in die Region als jede andere Nation oder Organisation.

Doch seit dem Wahlsieg von New Labour 1997 leiden die britischen Streitkräfte unter massiven Budgetkürzungen und Rationalisierungsmaßnahmen, die besonders seit 2004 dramatisch zugenommen haben. Flugzeugträger sind teilweise ohne Flugzeuge unterwegs, da das Verteidigungsministerium zu viele Kampfjets ausgemustert hat. Im Irak sterben britische Soldaten, weil die Regierung nicht genug kugelsichere Westen finanziert. Über Afghanistan explodiert ein Aufklärungsflugzeug, weil die Wartungsintervalle aus Kostengründen in die Länge gezogen wurden.

Der Oberbefehlshaber der Royal Navy, Admiral Sir Jonathan Band, fasste die Situation Anfang des Jahres kurz und präzise zusammen:
Britain is at risk of turning into Belgium!
(The Times, 17. Februar 2007)

Um diesem Trend entgegenzuwirken und weiterhin eine globale britische Präsenz auf hohem Niveau sicherzustellen, wurde nun die United Kingdom National Defence Association (UKNDA) gegründet. Sie setzt sich nicht nur aus Vetretern aus Politik und Wirtschaft, sondern auch aus "normalen Bürgern" zusammen. Vorsitzender der UKNDA ist Winston Churchill, Enkel des berühmten Kriegspremiers. Ziel der Organisation ist es, die Regierung zu einer vernünftigen Verteidigungspolitik zu bewegen. Ferner steht die umfangreiche und akkurate Information der Öffentlichkeit im Zentrum der Arbeit der UKNDA.

Samstag, 1. Dezember 2007

Royal Navy Videos

Die bereits mehrfach ausgezeichnete Website der Royal Navy bietet neben einer Vielzahl an Informationen auch eine exzellente Auswahl an Videos, beispielsweise über Schiffe und Einsätze. Besonders lobenswert ist, dass alle Videos nicht nur in drei Videoformaten (.wmv, .rm, .mov) sondern auch in sehr guter Qualität heruntergeladen werden können. Absolut empfehlenswert!

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Die Royal Navy bei Google Earth

Bekanntlich sind die von Google Earth verwendeten Karten nicht immer up-to-Date, doch gelegentlich wird das Material auch mal erneuert. Seit einigen Tagen nun sind für die Marinestützpunkte Portsmouth und Devonport Karten von April/Mai 2007 verfügbar, auf denen sich einige interessante Entwicklungen bei der Royal Navy nachverfolgen lassen.

Wie bereits im August berichtet, behauptet die Royal Navy weiterhin, der Flugzeugträger HMS Invincible sei nicht ausgemustert, sondern nun in Reserve versetzt worden. Die aktuelle Aufnahme des Stützpunktes Portsmouth belegt erneut das Gegenteil: Die Schiffsschrauben der Invincible wurden entfernt und an Deck gelagert, ein eindeutiges Zeichen für die endgültige Ausmusterung. Auch das Goalkeeper Luftabwehrsystem am Heck wurde bereits demontiert.
Google-HMS-Invincible-1

Offiziell ausgemustert sind die Landungsschiffe HMS Fearless und HMS Intrepid. Sie wurden nun in der Bucht von Portsmouth auf Reede gelegt, der letzte Schritt vor der Verschrottung.
Google-HMS-Fearless-and-Intrepid

Es gibt jedoch auch Positives zu sehen. Im Dock von VT sieht man die gerade fertiggestellte Bugsektion des dritten Zerstörers der Daring Class, HMS Diamond. Der Bug wurde wenig später zu Endmontage nach Glasgow geschleppt, wo die HMS Diamond am 27. November vom Stapel laufen soll.
Google-HMS-Daring

Frisch aus der Generalüberholung zurückgekehrt liegt in Devonport der Hubschrauberträger RFA Argus. Interessant ist hier, dass die bisherige Landeposition 4 (zwischen Brücke und Heckaufbauten) in eine normale Parkposition umgewandelt wurde. Sie wurde bisher dazu benutzt, um Landungen mittschiffs, zu trainieren. Mit der Ausmusterung von 4 von 5 Schiffen der Round Table Class, die einzigen Schiffe der Royal Navy, die eine reguläre Landeposition mittschiffs haben, sah man nun keine Notwendigkeit mehr für dieses Training.
Google-HMS-Argus

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Shipping Movements

Wer wissen will, was sich in den beiden größten Flottenstützpunkten der Royal Navy so tut: Für Portsmouth gibt es außerdem mit www.harboureye.co.uk eine Webcam zum Verfolgen der Schiffsbewegungen an der Hafeneinfahrt.

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Zuletzt aktualisiert: 9. Jul, 03:46

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