Deployments

Dienstag, 3. Juni 2008

Prince William joins the Navy

Nachdem er bereits Erfahrung bei der British Army und Royal Air Force sammeln konnte wird Prince William nun zwei Monate lang Bestandteil des Senior Service, der Royal Navy, sein. Nach einem einmonatigen Kompaktkurs wird er an Bord der Lenkwaffenfregatte HMS Iron Duke in der Karibik eingesetzt werden.

Dienstag, 13. Mai 2008

Royal Navy heads for Burma

Nachdem die Regierung Burmas nach dem Zyklon Nargis, der mindestens 30.000 Todesopfer gefordert hat, tagelang jegliche ausländische Hilfe ablehnte, scheint das Regime langsam zur Besinnung zu kommen und Unterstützung ins Land zu lassen.

Großbritannien hat nun die Fregatte HMS Westminster, den Zerstörer HMS Edinburgh sowie das Überwachungsschiff HMS Scott nach Burma entsandt. Zusätzlich wird der Hubschrauberträger RFA Argus in Bereitschaft gehalten. Außer den britischen sind auch vier US-Kriegsschiffe auf dem Weg nach Burma.

Das erste Transportflugzeug der Royal Air Force traf vor wenigen Stunden mit Hilfsgütern in Burma ein, weitere fünf Maschinen warten beladen und abflugbereit auf die Genehmigung der burmesischen Regierung. Das britische Militär koordiniert seine Operationen mit dem Disasters Emergency Committee, einem Zusammenschluss von 13 britischen Hilfsorganisationen.

BBC Special Report - Burma Cyclone

Mittwoch, 30. April 2008

Royal Navy Deployments 04/2008

Nachdem die Royal Navy in den vergangenen Monaten aufgrund der Budgetkürzungen und Ausmusterungen von Schiffen massiv in die Kritik geraten war hat man nun den Eindruck, dass das Verteidigungsministerium versucht den schönen Schein zu wahren. Aktuell sind 55 Kriegsschiffe und U-Boote weltweit gleichzeitig im Einsaz, soviel wie seit drei Jahren nicht mehr. Auch wenn dies noch immer unter der eigentlichen Zielsetzung aus dem Jahr 2000 liegt, derzufolge stets 2/3 der Flotte (= 65 Schiffe) global operieren sollen, so scheint es doch ein Zeichen der Besserung zu sein.

Schaut man allerdings genauer hin erkennt man, dass die Probleme keineswegs kleiner geworden sind. Beide Flugzeugträger sind derzeit ohne Kampfflugzeuge unterwegs, die Ark Royal muss aufgrund eines Engpasses bei der Zerstörerflotte sogar auf Geleitschutz verzichten. In der Karibik kreuzt nur ein einzelnes Docklandungsschiff und der Pazifik wurde vorübergehend komplett aufgegeben, da die Fregatten im indischen Ozean und persischen Golf benötigt werden. Von einem Ende der Krise kann somit keine Rede sein. Fakt ist, dass die Royal Navy über deutlich weniger Schiffe verfügt als sie eigentlich benötigt und dass der derzeitige Einsatz von 55 Schiffen nur noch unter größten Kraftanstrengungen und zeitlich begrenzt möglich ist. Darüber können auch die positiven Berichte über die Operationen Joint Warrior und Orion nicht hinwegtäuschen.

Montag, 21. Januar 2008

HMS Illustrious heads for the Far East

Heute Mittag verließ der Flugzeugträger HMS Illustrious mit seinem Flottenverband Portsmouth in Richtung Indischer Ozean. Der Trägerverband besteht aus insgesamt 10 Schiffen: Der Flottenverband ist Bestandteil der permanenten Standing Naval Force Far East, die die britischen Interessen im Fernen Osten sichert. Ferner kommt die Royal Navy hiermit ihren Verplichtungen im Rahmen des Five Powers Defence Arrangements nach.

Freitag, 30. November 2007

HMS Endurance begins 18-Month Mission

Das Antarktispatrouillenschiff der Royal Navy verließ am Mittwoch ihren Heimathafen Portsmouth in Hampshire für ihre bislang längste Mission. 18 Monate wird die HMS Endurance nun im Südatlantik unterwegs sein, bevor sie nach England zurückkehrt.

Die Endurance überwacht dabei das Britische Antarktisterritorium und bei Bedarf die britischen Hoheitsgewässer um die Falklandinseln. Sie unterstützt die beiden anderen britischen Antarktisforschungsschiffe RRS James Clark Ross und RRS Ernest Shackleton. Ferner versorgt sie die Forschungsstationen der British Antarctic Survey, darunter die Hauptbasis Rothera. Die Endurance ist Bestandteil der South Atlantic Patrol der Royal Navy, die zur Zeit aus den folgenden weiteren Schiffen besteht: Die Endurance operiert während ihrer Mission im Südatlantik von der britischen Marinebasis Mare Harbour auf den Falklandinseln. Die Rückkehr nach Portsmouth ist für April 2009 geplant.

Montag, 29. Oktober 2007

HMS Portland beschlagnahmt 3 Tonnen Kokain

Eine wichtige Aufgabe der Royal Navy sind die sogenannten Counter Drug Operations im Nordatlantik, Mittelmeer und der Karibik. Alleine im vergangenen Jahr stellte sie dabei illegale Drogen im Wert über drei Milliarden Euro sicher. Einer der bislang größten Einzelerfolge gelang nun der Fregatte HMS Portland in der Karibik. An Bord eines venezuelanischen Frachters beschlagnahmte das Boarding Team der Fregatte drei Tonnen Kokain im Wert von etwa 120 Millionen Euro.

The Herald - Three tonnes of cocaine seized

Freitag, 12. Oktober 2007

MSC Napoli

Dass die Royal Navy mehr tut als Kriege führen sollte allgemein bekannt sein. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Unglück des Containerschiffes MSC Napoli im Januar diesen Jahres. Unter schwierigsten Bedingungen retteten zwei Hubschrauber der Royal Navy am 18. Januar 2007 die Besatzung des Schiffes während des Orkans Kyrill aus dem stürmischen Ärmelkanal. Hierfür wurden sie nun von Königin Elizabeth II. mit der Gallantry Medal für besondere Tapferkeit ausgezeichnet.

Mit Geleitschutz durch die Royal Navy sollte das Containerschiff anschließend nach Portland geschleppt werden, sein schlechter Zustand führte jedoch zu der Entscheidung, es in Lyme Bay auf Grund zu setzen, um ein Auseinanderbrechen und Sinken zu verhindern. Nun stellte sich die Frage, wie weiter zu verfahren sei und erneut kam die Royal Navy ins Spiel. Da das Schiff nicht in einem Stück in einen Hafen geschleppt werden konnte, wurde entschieden es in zwei schwimmfähige Hälften zu zerlegen, ein Manöver, das auf offener See noch nie zuvor durchgeführt wurde. Am 20. Juli 2007 wurde die MSC Napoli durch die gezielte Explosion von Sprengsätzen durch die Royal Naval Clearance Dive Unit in zwei Hälften geteilt. Die Bugsektion wurde umgehend nach Belfast geschleppt, wo sie nun verschrottet werden kann, die Hecksektion wird in Kürze folgen. Damit wird das Drama um die MSC Napoli nach rund einem 3/4 Jahr letztendlich doch noch ein glückliches Ende finden, dank der Royal Navy.
MSC Napoli unmittelbar vor der Sprengung am 20. Juli in der Lyme Bay

Dienstag, 25. September 2007

SBS rettet italienische Soldaten in Afghanistan!

Was soll denn die Marine in Afghanistan? Eine berechtigte und dennoch naive Frage. In der Tat ist es schwer Kriegsschiffe in einem Land ohne Zugang zum offenen Meer einzusetzen, doch die Marine besteht aus mehr als Schiffen. Über 1000 Soldaten der Royal Marines sind derzeit als Bestandteil der britischen Truppen im Rahmen von ISAF und Operation Enduring Freedom in Afghanistan im Einsatz. Zu ihnen gehört auch die Eliteeinheit Special Boat Service (SBS), das maritime Gegenstück zur allgemein bekannteren Spezialeinheit der Armee, dem Special Air Service (SAS).

Gestern nun stellte der SBS seine Fähigkeiten erneut unter Beweis. Nachdem in der vergangenen Woche zwei italienische Soldaten in Afghanistan von den Taliban entführt worden waren, baten Italien und die NATO Großbritannien um Hilfe. In einer Luftlandeoperation, unterstützt von WAH-64 Apache Kampfhubschraubern der British Army, befreite der SBS die beiden italienischen Soldaten aus den Händen der Taliban. Die italienische Zeitung La Republica feierte die Soldaten des SBS als Helden, auch wenn sie sie versehentlich mit dem SAS verwechselte (Artikel auf Italienisch).

Der SBS hat damit erneut bewiesen, dass er dem SAS in nichts nachsteht! Terrorists be warned ...

Freitag, 24. August 2007

Royal Navy Deployments 08/2007

Trotz reduzierter Flottenstärke ist die Royal Navy weiterhin weltweit unterwegs. Die folgende Auflistung gibt einen Überblick darüber, wo sich welche Einheiten derzeit befinden. Hierbei ist zu beachten, dass die Royal Navy generell keine Informationen über die Position ihrer Atom-U-Boote heraus gibt. Ferner sind die Einheiten, die ihren regulären Aufgaben rund um die Britischen Inseln nachgehen, sowie Schiffe die sich in ihren Heimathäfen befinden nicht aufgeführt.

Östlicher Nordatlantik und Nordsee (Rapid Reaction Group): Westlicher Nordatlantik und Karibik: Südatlantik Mittelmeer: Gibraltar Squadron: Cyprus Squadron: Indischer Ozean und Persischer Golf: Pazifik:

Mittwoch, 22. August 2007

Wachwechsel auf den Falklandinseln

25 Jahre nach dem Falklandkrieg vollzieht die Royal Navy einen Generationswechsel in Großbritanniens fernem Überseeterritorium. Die beiden 26 Jahre alten Korvetten der Castle Class werden durch die hochmoderne HMS Clyde ersetzt, die nun rund um die Inseln patrouillieren wird. Nach ihrer Indienststellung am 5. Juli dieses Jahres verließ sie vorgestern ihren Heimathafen Portsmouth in Richtung Falklandinseln. Sie bildet den Kern der Atlantic Patrol (South). Zu dieser gehören weiterhin die Fregatte HMS Southampton und der Versorger RFA Gold Rover, sowie ab November das Antarktispatrouillenschiff HMS Endurance.

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