Defence Estates Development Plan 08
Das Verteidigungsministerium legte gestern den Defence Estates Development Plan 08 vor, der die zukünftige Entwicklung britischer Militärstützpunkte skizziert. Die wesentliche positive Nachricht ist, dass es in den kommenden 15 Jahren keine weiteren Schließungen von Royal Navy Stützpunkten geben wird. Alle drei Marinebasen (Portsmouth, Devonport, Faslane), beide Marinefliegerstützpunkte (Culdrose, Yeovilton) und alle Basen der Royal Marines bleiben erhalten. Auch die Zukunft der Versorgungsstützpunkte in Übersee ist vorerst gesichert.
Der Bericht weist allerdings darauf hin, dass es im Zuge der Flottenverkleinerung zu Kürzungen bei den Trainingseinrichtungen kommen könnte, da zukünftig weniger Personal ausgebildet werden muss. Wie üblich wird zudem angemahnt, dass weitere Möglichkeiten zur Kostensenkung zu erschlossen werden sollten. Insgesamt ist die Royal Navy in dem Bericht von allen drei Waffengattungen mit Abstand am glimpflichsten davon gekommen, was allerdings nicht über die Einsparungen an anderen Stellen und die bereits in den vergangenen Jahren erfolgten Einschnitte hinwegtäuschen darf.
Zur Überraschung vieler enthielt der Bericht eine weitere klare Aussage, die zwar nicht die Royal Navy aber dafür Deutschland wesentlich betrifft. Bislang wurde viel spekuliert, wie lange die 25.000 in Deutschland stationierten britischen Soldaten wohl noch im Land bleiben. Bereits im vergangenen Jahr war eine Reduzierung auf 16.000 Soldaten bis 2014 bekannt gegeben worden, doch über einen endgültigen Abzug hüllte man sich bislang in Schweigen. Nun jedoch ist es offiziell: Bis 2035 werden die letzten britischen Truppen Deutschland verlassen. Besonders die Kommunen in der Lüneburger Heide, für die die britischen Einheiten der mit Abstand wichtigste Wirtschaftsfaktor sind, haben nun endlich Gewissheit und noch genug Zeit, sich auf den kommenden Strukturwandel einzustellen.
Der Bericht weist allerdings darauf hin, dass es im Zuge der Flottenverkleinerung zu Kürzungen bei den Trainingseinrichtungen kommen könnte, da zukünftig weniger Personal ausgebildet werden muss. Wie üblich wird zudem angemahnt, dass weitere Möglichkeiten zur Kostensenkung zu erschlossen werden sollten. Insgesamt ist die Royal Navy in dem Bericht von allen drei Waffengattungen mit Abstand am glimpflichsten davon gekommen, was allerdings nicht über die Einsparungen an anderen Stellen und die bereits in den vergangenen Jahren erfolgten Einschnitte hinwegtäuschen darf.
Zur Überraschung vieler enthielt der Bericht eine weitere klare Aussage, die zwar nicht die Royal Navy aber dafür Deutschland wesentlich betrifft. Bislang wurde viel spekuliert, wie lange die 25.000 in Deutschland stationierten britischen Soldaten wohl noch im Land bleiben. Bereits im vergangenen Jahr war eine Reduzierung auf 16.000 Soldaten bis 2014 bekannt gegeben worden, doch über einen endgültigen Abzug hüllte man sich bislang in Schweigen. Nun jedoch ist es offiziell: Bis 2035 werden die letzten britischen Truppen Deutschland verlassen. Besonders die Kommunen in der Lüneburger Heide, für die die britischen Einheiten der mit Abstand wichtigste Wirtschaftsfaktor sind, haben nun endlich Gewissheit und noch genug Zeit, sich auf den kommenden Strukturwandel einzustellen.
Christopher Kern - 1. Jul, 00:18
