Other Countries

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Piracy for Dummies

Lektion 1: Vergewissere dich rechtzeitig, dass das von dir angegriffene Schiff kein französischer Flottenversorger ist.

Montag, 31. August 2009

Canada in WWII

Im Vorfeld des 70. Jahrestages des Beginns des 2. Welktrieges erschien gestern in der kanadischen Tageszeitung The Star ein durchaus nicht uninteressanter Artikel über Kanadas Beitrag zum Kampf gegen das 3. Reich. Genauso wie die Verdienste Australiens finden auch Kanadas Leistungen während des Krieges, international nicht besonders viel Beachtung, obwohl es an der Seite Großbritanniens durchaus eine beachtliche Rolle spielte. Der Artikel reißt Kanadas Kriegsbeitrag leider nur sehr kurz und mit einigem Pathos an, aber immerhin wird überhaupt mal darauf hingewiesen.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Something about the Aussies

Nicht nur der Royal Navy passieren in letzter Zeit vermehrt peinliche Pannen, auch die Royal Australian Navy gibt sich diesbezüglich alle Mühe. Während in England der 50. Jahrestag der Kiellegung der HMS Dreadnought begangen wird, sind die Australier derzeit gezwungen ihre U-Boot-Fahrer zum Training einmal um die halbe Welt nach Kanada zu fliegen.

Samstag, 8. November 2008

At least 20 dead in Russian Submarine Accident

Bei einem Unfall an Bord eines russischen Atom-U-Bootes sind mindestens 20 Personen ums Leben gekommen und weitere 21 verletzt worden. Laut russischer Marine soll die versehentliche Aktivierung der Brandbekämpfungsanlage das Unglück ausgelöst haben. Hierbei wurde Freon Gas freigesetzt, welches bei der Brandbekämpfung dem Feuer den Sauerstoff entzieht und in diesem Fall zum Erstickungstod der Besatzungsmitglieder führte, da sie den betroffenen Bereich des U-Bootes nicht mehr schnell genug verlassen konnten. Bei dem U-Boot handelt es sich um die nagelneue K-152 der modifizierten Akula-Klasse, die im kommenden Jahr an Indien übergeben und dort als "Chakra" in Dienst gestellt werden soll. Derzeit absolviert sie Testfahrten im Pazifik.

Dienstag, 23. September 2008

"Marine One" takes to the Skies at Yeovil

Am gestrigen Tag absolvierte die erste Serienmaschine des Typs VH-71 Kestrel ihren Erstflug in Yeovil, Somerset. Der auf dem erfolgreichen britischen Militärhubschrauber EH-101 Merlin basierende VH-71 wird ab 2010 der neue Helikopter des Präsidenten der Vereinigten Staaten werden und die bisher eingesetzten VH-3D Sea King und VH-60 Whitehawk als Marine One ersetzen.

Freitag, 25. Juli 2008

US Navy scraps DDG 1000

Mal wieder ist ein visionäres Schiffbauprojekt aus Kostengründen eingestellt worden, diesmal in den USA. Die US Navy wollte eigentlich 32 Zerstörer der Zumwalt Class (DDG 1000) beschaffen, doch nun wird das Projekt nach der Fertigstellung der beiden Prototypen eingestellt. Die Kosten für den Bau weiterer Schiffe wurden zuletzt mit bis zu 4 Mrd. $ pro Einheit veranschlagt, mehr als doppelt so viel wie ursprünglich bewilligt worden war. Bei diesen Summen ist eine Einstellung des Projektes sogar halbwegs nachvollziehbar, zumal an den futuristischen Schiffen bereits Abstriche bei der Ausstattung und Bewaffnung gemacht worden waren.

Zumwalt Class / DDG 1000 Detroyer

Eines muss man der US Navy auf jeden Fall lassen: Im Unterschied zur Royal Navy beschafft sie wenigstens Ersatz für die stornierten Zerstörer. Statt der Zumwalt Class sollen nun weitere Einheiten der Arleigh Burke Class geordert werden, zu einem Stückpreis von etwa 1,5 Mrd. $.

Samstag, 19. Juli 2008

Britain to scrap French Flagship

In Zeiten in denen immer weniger Kriegsschiffe im Vereinigten Königreich gebaut aber dafür umso mehr ausgemustert werden, hat nun auch auf britischen Werften ein Umdenken begonnen. Da ihre Kapazitäten für den Bau neuer Schiffe kaum noch benötigt werden, spezialisieren sich immer mehr auf die Verschrottung von Kriegsschiffen. Derzeit warten alleine rund 50 Schiffe der Royal Navy und Royal Fleet Auxiliary darauf verschrottet zu werden, darunter 13 Atom-U-Boote.

Nun soll auch der französische Flugzeugträger Clemenceau in England abgewrackt werden. Eigentlich sollte das Schiff bereits 2006 in Indien verschrottet werden, doch aufgrund des hohen Schadstoffgehalts wurde ihm die Einfahrt in indische Gewässer verweigert. Es wurde daraufhin nach Frankreich zurückgeschleppt, dabei zwischenzeitlich von Greenpeace besetzt, und rostete seitdem in Brest vor sich hin.

Die Entsorgung übernimmt nun die selbe Werft, die 2004 mit der geplanten Verschrottung der sogenannten US Ghost Ships für Aufregung sorgte. Diese Schiffe lagen gut vier Jahre in Hartlepool vor Anker bevor das Abwracken beginnen konnte, da der Firma bis vor kurzem die notwendigen Lizenzen für die Entsorgung fehlten. Im Fall der Clemenceau hat sich die Werft nun aber alle notwendigen Genehmigungen vorab besorgt, so dass die Verschrottung ohne lange Wartezeit beginnen kann.

Samstag, 28. Juni 2008

Last US Nuclear Weapons removed from the UK!

Bereits im August letzten Jahres berichtete ich darüber, dass die USA scheinbar mit dem Abzug ihrer Atomwaffen aus Großbritannien begonnen haben. Damals häuften sich die Hinweise darauf, dass die 110 auf der Air Base Lakenheath stationierten Sprengköpfe abtransportiert werden.

Diese Vermutung scheint sich nun bestätigt zu haben. Wie die Federation of American Scientists (FAS) berichtet, befinden sich seit Anfang des Jahres keine US-Atomwaffen mehr auf britischem Boden. Eine offizielle Bestätigung von Seiten des Pentagon gibt es bislang nicht und auch das britische Verteidigungsministerium hüllt sich in Schweigen. Nach den Aktivitäten in Lakenheath während des vergangenen Jahres und gewissen Indizien in einigen kürzlich veröffentlichten USAF-Berichten besteht allerdings kein Zweifel daran, dass die Ära der US-Atomwaffen in Großbritannien nach gut einem halben Jahrhundert still und heimlich zu Ende gegangen ist.

Sonntag, 2. März 2008

A Tribute to 9/11 - the USS New York

Vor wenigen Stunden wurde in Avondale (Louisiana) das neueste Docklandungsschiff der US Navy getauft, die USS New York. Entgegen der aktuell gültigen Regelung, nur U-Boote nach Bundesstaaten zu benennen, soll die USS New York ein schwimmendes Denkmal für die Anschläge des 11. September 2001 sein. In ihren Bug wurden 7,5 Tonnen Stahl aus den Trümmern des World Trade Centers eingearbeit und ihr Schiffsmotto lautet "Never Forget, Strength Through Sacrifice".

Auch zwei ihrer Schwesterschiffe werden zukünftig an die Anschläge erinnern, die USS Arlington und die USS Somerset, benannt nach den Absturzorten der beiden anderen entführten Flugzeuge.

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